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Richtig geraten?

In der August-Ausgabe der IDS insights wollten wir im Rahmen unseres Jubiläums-Gewinnspiels von Ihnen wissen, welche Möglichkeiten ein Privatempfänger hat, wenn er eine avisierte Sendung nicht persönlich in Empfang nehmen kann. Hier geht es zur Lösung.

Sie haben im Internet oder auch im stationären Handel etwas bestellt und erwarten die Lieferung. Spätestens mit der Weiterleitung der Sendung vom Versanddepot an das Empfangsdepot, also das Depot, das die Sendung zustellt, wird automatisch eine Lieferankündigung, auch Avis oder Avisierung genannt, an den Sendungsempfänger per Mail oder SMS versandt. Sie enthält das Datum der voraussichtlichen Zustellung inklusive Zustellzeitfenster, in der Regel am Folgetag. Falls der Empfänger nicht zu Hause ist und die Sendung nicht persönlich entgegennehmen kann, hat er die folgenden Möglichkeiten, unter denen er am Tag des E-Mail-Eingangs bis 23:59 Uhr auswählen kann:

1. Nachbarschaftszustellung: Er kann den Empfängernamen sowie die Hausnummer ändern, sodass die Sendung bei einem Nachbarn zugestellt wird.

2. Aktivierung der Ankündigung durch den Fahrer: Er kann sich vom Fahrer ca. eine Stunde vor Anlieferung benachrichtigen lassen und die Annahme durch sich selbst oder zum Beispiel durch einen Nachbarn oder Freund organisieren. So kann er zum Beispiel von der Arbeit nach Hause kommen und die bestellte Ware entgegennehmen. Das Warten zu Hause auf die Lieferung entfällt.

3. Verschiebung der Zustellung auf einen alternativen Zustelltag: Die Zustellung kann um ein bis zwei Werktage verschoben werden, sodass man bei der Anlieferung zu Hause ist. Das Zeitfenster bleibt gleich und ist nicht änderbar.

4. Erteilung einer Abstellgenehmigung: Er kann das Formular zur Abstellgenehmigung für den Fahrer ausdrucken und für ihn gut sichtbar platzieren. Der Fahrer darf dann die Ware auch ohne die Anwesenheit des Empfängers zustellen.

5. Stoppen der Zustellung: Für den Fall, dass keine der vier zuvor genannten Optionen eine Alternative ist, kann der Empfänger die Zustellung der Sendung stoppen. Er erhält die Telefonnummer des zuständigen IDS Partners und kann mit ihm am Folgetag die weitere Vorgehensweise besprechen.

Wichtig ist nur, wie schon genannt, dass man am Tag des E-Mail-Eingangs bis 23:59 Uhr reagiert, ansonsten wird die Sendung zugestellt.

Vielfach sind auch die speditionsüblichen Zustellbedingungen nicht bekannt, wie zum Beispiel die Lieferung „frei Bordsteinkante“, die in der Regel zwischen Versender und Spedition vereinbart wird. So heißt „frei Bordsteinkante“, dass der Fahrer, wenn nicht anders vom Versender vorgegeben, die Lieferung am Straßenrand/an der Bordsteinkante des Empfängers abstellt. Die Haftung für die Ware durch den Spediteur endet an der Bordsteinkante.

Die gelieferte Ware muss also nicht bis zur Haustüre, in das Haus oder in die Wohnung gebracht werden, wie oft fälschlicherweise angenommen, es sei denn, es ist etwas anderes, wie z. B. die Zustellung „frei Verwendungsstelle“, vereinbart.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wie die Zustellung an Privatempfänger funktioniert, empfehlen wir Ihnen das folgende Erklärvideo.